Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Maräne

Dienstag, 02. November 2010

- Pupille nach vorne zugespitzt
- blaugrüner Rücken, silbrige Seiten
- rosa Schimmer um die Afteröffnung und die Seitenlinie
- Größe meist 30-70 cm, Gewicht meist 1-5 kg
Renken (auch Maränen, Felchen, Blaufelchen, Schnäpel, Reinanken, Albock, Albeli, Bondelle und Palée genannt) leben oft in Gewässern neben Karpfen. Genauso vielfältig wie ihre unterschiedlichen Namen ist auch ihre Erscheinungsform, die in den einzelnen Gewässern besonders in der Größe sehr stark schwanken kann.
Sie ernähren sich überwiegend von tierischem Plankton, wobei größere Tiere auch die Bodenfauna und gelegentlich Laich oder kleine Fische fressen. Sie leben überwiegend in der Freiwasserzone. Fangen tut man sie am besten mit Schlepp- und Kiemennetzen, Versuche mit der Rute sind meist nicht sonderlich erfolgreich.
Tipp zum Maränenfischen mit der Hegene
Das Fischen mit der Hegene ist so ähnlich, wie das Paternosterfischen der Meeresangler. Hierbei besteht das Vorfach mit bis zu 6 Seitenarmen an denen Nymphen befestigt sind. Am Ende der Montage wird ein Blei oder Zocker ohne Haken befestigt. Top Farben von Nymphen sind, rot mit schwarzem Kopf, schwarz mit rotem Kopf und lila. Das Hegenenfischen sollte man mit feinen und sensiblen Ruten ausüben, weil man damit Bisse noch in großer Tiefe erkennen kann. Es werden auch spezielle Ruten (Heberuten) angeboten.
Angelmontage
Rute
Rolle
Schnur
Endmontage
Haken –
Gewicht –
Köder Fliegenfischen auf Renken
250 cm AFTMA 5 -6
Fliegenrolle
AFTMA 5 – 6
verjüngtes Vorfach

kleine Nass- oder Trockenfliegen

Seeforelle

Montag, 25. Oktober 2010

- lang gestreckter, torpedoförmiger und seitlich abgeflachter Körper
- blaugrau bis grünlichgrau gefärbter Rücken, der Bauch ist hellgrau bis weiß, die Flanken
- sind silbrig, manchmal mit vielen x-förmigen ausgebildeten schwarzen Flecken
- große Fettflosse
- keine roten Punkte wie die Bachforelle
- wie alle Forellenarten wird in der Laichzeit bei dem Milchner ein Laichhaken ausgebildet
Lebensräume: Tiefe Seen in Nord- und Mitteleuropa bis in Höhen zu 1800 Metern. Skandinavien, Irland, Island und den britischen Inseln.
Lebensweise: Süßwasserfisch, der in tiefe Seen bis zu 40 m anzutreffen ist. Die Seeforelle ist ein nachtaktiver scheuer Räuber.
Nahrung: Die Jungfische ernähren sich in den ersten Jahren von Kleintieren aller Art. Später ernährt sich die Seeforelle ausschließlich von anderen Fischen.
Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 40 cm bis 80 cm und 15 kg Gewicht, kann bis 140 cm lang und bis 30 kg schwer werden. Das Alter der Seeforelle kann bis zu 10 Jahre betragen.
Laichzeit: Die Seeforelle steigt ab einem Alter von 4 bis 5 Jahren zur Laichzeit (Oktober bis Dezember) in die Flüsse auf. Die kraftvollen Tiere (bis über 10 kg), überwinden wie die Lachse, liebestrunken, die beschwerlichen Wege mit Hindernissen flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Das Weibchen legt bis zu 300.000 Eier (ca. 5 mm Durchmesser) in angelegte Laichgruben ab und anschließend werden diese wieder mit Kies bedeckt.
Empfohlene Köder für Seeforellen: Kunstfliegen, kleine Blinker, kleine Wobbler, Streamer und Twister, kleine Köderfische, Lauben, Maden, Mais, Köcherfliegenlarven und Würmer.

Schleie:

Dienstag, 19. Oktober 2010

- kurzer, hochrückiger Körper
- winzige Schuppen in dicker Schleimschicht
- dunkelgrüner Rücken, gold- bis rotfarbene Seiten
- kaum eingebuchtete Schwanzflosse
- zwei kurze Barteln
- Größe bis 70 cm, Gewicht bis 5-6 kg
Die Schleie ist der typische Sommerfisch, die am besten zwischen Sonnenauf- und -untergang zu ködern ist. Schleien halten sich meist ufernah und am Grund auf, wo sie nach Mücken- und Fliegenlarven sowie Schlanunschnecken suchen.
Wer auf Schleien angelt, muss sehr vorsichtig sein: Sie haben ein ausgezeichnetes Wahrnehmungsvermögen und ergreifen schon bei kleinen Vorkommnissen die Flucht ins Pflanzendickicht. Daher sollte man beim Angeln hastige Bewegungen, Schattenfall und Boden- und Wassererschütterungen jeglicher Art vermeiden! Die besten Fangchancen hat man mit sehr feinem Angelmaterial.
Schleien leben im unteren und mittleren Abschnitt von Flüssen, in Teichen, Weihern, Stauseen und anderen geeigneten Lokalitäten, vorzugsweise in stehenden oder langsam fließenden und nicht zu kalten Gefilden.
Tipp zum Schleien angeln mit Boilies
Mit den herkömmlichen Ködern (Mais, Maden und Würmern) beißen meistens Brassen und Weißfische, bis man überhaupt mal eine Schleie an den Haken bekommt. Mit Boilies sieht das schon anders aus. Die Brassen und Weißfische kriegen die Kugeln nicht klein und geben dann auf. Wenn dann noch die Karpfen den Köder nehmen, sind sie ja willkommen. Erfahrungsgemäß nehmen auch gerne kapitale Schleien die nahrhaften Boilieskugeln an. Boilies selber machen oder man kauft sie fertig im Angelfachgeschäft. Wichtig ist, dass der Durchmesser der Boilies zum Schleienangeln 8 – 10 Millimeter beträgt.

Aal

Mittwoch, 13. Oktober 2010

- langer, schlauchartiger Körper
- keine Bauchflossen
- lange Afterflosse geht in Rückenflosse über
- kleine, längliche Schuppen unter einer dicken Schleimschicht
- Gewicht: bis zu 6 kg, Länge: bis zu 150 cm
Das Leben und Sterben der Aale ist nach wie vor ein großes Rätsel. Aale leben im Süßwasser und ziehen im Alter von 5-15 Jahren zum Laichen in die Sargasso-See, ein relativ ruhiger Teil des Atlantiks, nahe der Westindischen Inseln. Eine Reise, von der sie allerdings nicht lebend zurückkehren, da sie nach dem Laichen sterben.
Drei Jahre brauchen die sog. Weidenblattlarven dann, um wieder zurück zur Küste und zu den Flüssen zu treiben, wo sie sich dann in durchsichtige Glas Aale verwandeln. Ihr Gewicht ist zu dieser Zeit noch sehr gering, 3000 Glas Aale wiegen etwa ein Kilogramm. Im Laufe der Lebenszeit bekommen sie dann ihre typisch gelbliche Färbung, je nach Fressstadium. Ausgewachsene Aale werden Blank Aale genannt.
Interessant ist auch, dass Aale einen Großteil ihrer Atmung über die Haut abdecken. Daher können sie bis zu sieben Tage an Land leben, eine feuchte Umgebung natürlich vorausgesetzt. Aale sind Nachträuber und Allesfresser, deren Speiseplan die breite Palette an Fisch, Würmern, Larven, Krebsen und Kleintieren abdeckt. Sie haben einen hervorragenden Geruchssinn, jedoch nur eine geringe Sehkraft.

Aale angeln mit Einsatz von Futterkörben
Das Aale gut riechen können, beweisen sie durch eine außergewöhnliche Sinnesleistung, indem sie den weiten Weg zu ihren Laichplätzen finden. Als Angler können wir den guten Geruchssinn der Aale zum Fangen beeinflussen und dementsprechend die Hakenköder, gefüllte Futterkörbe mit zusätzlichen Geruchsstoffen versetzen und die Aale an den Haken locken. Die Futterkorbmontage mit der richtigen Köderfüllung ist eine sehr wirkungsvolle Montage, um auch beißfaule Aale aus ihren Verstecken zu locken.
Eine Empfehlung für Seen, Teiche oder Flüsse können folgende Montagen sein: Für stehende Gewässer eignen sich besonders geschlossene Futterkörbe mit einer Madenfüllung oder kleine Drahtkörbe, die man mit zerhacktem Fischfleisch bestückt. Für Flussgewässer sind große Drahtfutterkörbe vom Vorteil, die man mit zerhaktem Fisch gemischt mit Paniermehl anbieten kann. Die Köder kann man zusätzlich noch mit unterschiedlichen Lockstoffen übersprühen, die man in Fachgeschäften kaufen kann.
Folgende Angelausrüstung zum Aalangeln wird empfohlen:
Angelausrüstung für Aal – Grundangeln und Montage zum Aalfischen
Rute: 300 -330 cm Grundrute
Rolle: Stationärrolle
Schnur: 30 bis 40er
Endmontage Köder: Laufblei oder unbebleiter
Haken: 2 – 8er
Gewicht: 15 – 80 g Blei
Köder: Würmer, kleine Köderfische

Bachsaibling:

Montag, 04. Oktober 2010

- Körperform ist typisch torpedoförmig
- Salmonidentypische Fettflosse
- die bauchseitigen Flossen haben einen rot-orange gefärbten Saum mit weißem Rand
- der Rücken ist grün-blau bis braun gefärbt und oliv marmoriert, an den Flanken dann heller
- auffällige rot-orangene Färbung am Bauch der Milchner
- kleine Schuppen und große Mundöffnung
Lebensräume des Bachsaibling:Ursprünglich Nordamerika, der Bachsaibling wurde wie die Regenbogenforelle Ende des 19. Jahrhunderts auch in Europa eingebürgert. Sie leben in kalten sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern. Der Bachsaibling liebt eiskalte Quellregionen von Bächen und Seen in Gebirgen besonders.
Nahrung des Bachsaibling:Kleintiere aller Art, überwiegend von Plantonkrebsen. Im Sommer von Anflugnahrung (Heuschrecken, Insekten) und da er Raubfisch ist, stellt er auch kleineren Fischen nach.
Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 35 cm, maximal 55 cm, selten über 1 kg schwer. In Nordamerika werden die bis zu 4 Kg schwer. Sie erreichen ein Alter von 8 – 10 Jahren.
Laichzeit des Bachsaibling: Der Bachsaibling zählt zu den Kieslaichern (Oktober-März), wobei die Rogner durch das Verdrehen des Hinterlaibs und das Aufwirbeln des Unterbodens mit der Schwanzflosse eine Laichgrube schlägt, die Eier (ca. 4 mm im Durchmesser) werden darin abgelegt und mit Kies bedeckt. Die Weibchen legen ca. 2.000 Eier pro kg Körpergewicht.
Geeignete Angelmethoden zum Fischen auf den Bachsaibling: Eine gute Möglichkeit die Salmoniden an den Haken zu bekommen ist das Fischen mit der Fliege. Als Köder rückt hier besonders die Reizfliege (Streamer) in den Vordergrund, denn die Lieblingsbeute der Saiblinge ist junge Fischbrut, die von der Reizfliege besonders gut imitiert wird.
Da die Fische im Laufe des Tages in verschiedenen Wassertiefen auf Nahrungssuche unterwegs sind, kommen wir mit klassischen Schwimmleinen nicht aus. Hier sollte man sich zu seiner Fliegenrute drei Ersatzspulen kaufen und bestückt diese mit einer langsam sinkenden Leine (Fachausdruck “Intermediate”), mit einer “Sing Tip”, wo drei oder sechs Meter von der Leinenspitze tief absinken und der Rest aufschwimmt. Dann noch mit einer schnellsinkenden Fliegenleine, die in kurzer Zeit größere Tiefen erreicht. Das Vorfach, der an den Streamer geknotet wird, sollte vom Durchmesser her, mindestens 0,30 Millimeter betragen. Wichtig ist die Variation einmal vom Ufer, dann wieder einmal von einem Boot aus, die Fische aufzuspüren und zu Beangeln. Die Schwimmleine, die Intermediate sowie die “Sink Tip” eignen sich besonders gut zum Befischen der Flachgewässer, während die schnellsinkende Fliegenleine nur etwas für das Boot oder an steil abfallenden Uferregionen ist. Die Fliege sollte in verschiedenen Geschwindigkeiten herangezogen werden. Die Leine sollte immer schön gestreckt gehalten werden, damit der Anschlag zum Fisch voll durchschlägt.
Eine weitere Methode den Bachsaibling zu fangen ist das Spinnfischen. Geeignete Kunstköder: Spinner, Blinker und kleine Wobbler

Maräne:

Montag, 20. September 2010

- Pupille nach vorne zugespitzt
- blaugrüner Rücken, silbrige Seiten
- rosa Schimmer um die Afteröffnung und die Seitenlinie
- Größe meist 30-70 cm, Gewicht meist 1-5 kg
Renken (auch Maränen, Felchen, Blaufelchen, Schnäpel, Reinanken, Albock, Albeli, Bondelle und Palée genannt) leben oft in Gewässern neben Karpfen. Genauso vielfältig wie ihre unterschiedlichen Namen ist auch ihre Erscheinungsform, die in den einzelnen Gewässern besonders in der Größe sehr stark schwanken kann.
Sie ernähren sich überwiegend von tierischem Plankton, wobei größere Tiere auch die Bodenfauna und gelegentlich Laich oder kleine Fische fressen. Sie leben überwiegend in der Freiwasserzone. Fangen tut man sie am besten mit Schlepp- und Kiemennetzen, Versuche mit der Rute sind meist nicht sonderlich erfolgreich.

Tipp zum Maränenfischen mit der Hegene

Das Fischen mit der Hegene ist so ähnlich, wie das Paternosterfischen der Meeresangler. Hierbei besteht das Vorfach mit bis zu 6 Seitenarmen an denen Nymphen befestigt sind. Am Ende der Montage wird ein Blei oder Zocker ohne Haken befestigt. Top Farben von Nymphen sind, rot mit schwarzem Kopf, schwarz mit rotem Kopf und lila. Das Hegenenfischen sollte man mit feinen und sensiblen Ruten ausüben, weil man damit Bisse noch in großer Tiefe erkennen kann. Es werden auch spezielle Ruten (Heberuten) angeboten.
Angelmontage
Rute
Rolle
Schnur
Endmontage
Haken –
Gewicht –
Köder Fliegenfischen auf Renken
250 cm AFTMA 5 -6
Fliegenrolle
AFTMA 5 – 6
verjüngtes Vorfach

kleine Nass- oder Trockenfliegen

Angelinfos zur Seeforelle

Freitag, 10. September 2010

- lang gestreckter, torpedoförmiger und seitlich abgeflachter Körper
- blaugrau bis grünlichgrau gefärbter Rücken, der Bauch ist hellgrau bis weiß, die Flanken
- sind silbrig, manchmal mit vielen x-förmigen ausgebildeten schwarzen Flecken
- große Fettflosse
- keine roten Punkte wie die Bachforelle
- wie alle Forellenarten wird in der Laichzeit bei dem Milchner ein Laichhaken ausgebildet
Lebensräume: Tiefe Seen in Nord- und Mitteleuropa bis in Höhen zu 1800 Metern. Skandinavien, Irland, Island und den britischen Inseln.
Lebensweise: Süßwasserfisch, der in tiefe Seen bis zu 40 m anzutreffen ist. Die Seeforelle ist ein nachtaktiver scheuer Räuber.
Nahrung: Die Jungfische ernähren sich in den ersten Jahren von Kleintieren aller Art. Später ernährt sich die Seeforelle ausschließlich von anderen Fischen.
Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 40 cm bis 80 cm und 15 kg Gewicht, kann bis 140 cm lang und bis 30 kg schwer werden. Das Alter der Seeforelle kann bis zu 10 Jahre betragen.
Laichzeit: Die Seeforelle steigt ab einem Alter von 4 bis 5 Jahren zur Laichzeit (Oktober bis Dezember) in die Flüsse auf. Die kraftvollen Tiere (bis über 10 kg), überwinden wie die Lachse, liebestrunken, die beschwerlichen Wege mit Hindernissen flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Das Weibchen legt bis zu 300.000 Eier (ca. 5 mm Durchmesser) in angelegte Laichgruben ab und anschließend werden diese wieder mit Kies bedeckt.
Empfohlene Köder für Seeforellen: Kunstfliegen, kleine Blinker, kleine Wobbler, Streamer und Twister, kleine Köderfische, Lauben, Maden, Mais, Köcherfliegenlarven und Würmer.

Aerifizieren

Dienstag, 24. August 2010

Der Aerifiziervorgang dient, wie der Name schon verrät, der Belüftung des Rasens und sollte nach dem Vertikutiervorgang durchgeführt werden.
Hierfür werden Löcher in den Boden gestochen, die etwa 2cm Durchmesser haben und bis zu 10cm tief sind. Das Aerifizieren kann entweder manuell oder mit einem speziellen Aerifiziergerät durchgeführt werden. Dieses verfügt über eine Walze mit Stacheln (Spoons), welche in den Boden einstechen und die Löcher erzeugen. Die Stachel gibt es in zwei Ausführungen, entweder massiv oder hohl, wobei die erste Variante das Erdreich lediglich verdrängt und die letztere es komplett aushebt.
Der Vorgang bricht die Rasenverdichtung auf und optimiert den Stoffwechsel der aeroben Bakterien im Boden, sowie das Rasenwachstum.
Wie bereits erwähnt sollte der Aerfiziervorgang nach dem Vertikutieren saisonal durchgeführt werden. Es empfiehlt sich das Frühjahr, um den Rasen optimal auf die Hauptwachstumsphase in den Folgemonaten vorzubereiten.

Sanden
Das Sanden der Rasenfläche, welches vor allem im Golfbereich auch als Topdressing bezeichnet wird, erhöht die Durchlässigkeit des Bodens und hemmt die Bildung von Rasenfilzschichten.
Durchgeführt wird das Sanden optimalerweise nach dem Aerifizieren, um gleichzeitig die entstandenen Löcher zu verschließen. Dabei kommen pro Quadratmeter etwa 2 bis 5 Liter Sand zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass sie kalkfreien Sand mit einer feinen Körnung von maximal 2mm benutzen.
Nach dem Auftragen der Sandfläche wird diese mit einem groben Besen in den Boden eingearbeitet. Nach dem ersten Regen ist die Sandfläche oft schon zum größten Teil im Boden versickert und lockert ihn dort zusätzlich auf. Dies ist vor allem bei sehr lehmigen Boden ein Vorteil.

Tipps zur Rasenpflege

Dienstag, 03. August 2010

Zu jedem gepflegten Rasen gehört auch ein saftiger grüner Rasen, wie man ihn auf jedem Golfplatz vorfindet. In den meisten deutschen Gärten sieht die Realität jedoch anders aus. Hier prägen blasse und stumpfe Rasenflächen das Erscheinungsbild, welches durch jede noch so schöne Blumenbeet nicht zu retten ist. Dabei ist Abhilfe einfacher als man denkt!
Regelmäßige Rasenpflege lässt den gesamten Garten in einem neuen Licht erstrahlen und ihn zum absoluten Blickfang werden. Dabei sollte man die Arbeiten am besten im Frühjahr durchführen, da der Rasen in den Monaten April, Mai und Juni seine Hauptwachstumsphase hat.
Neben dem gewohnten Rasenmähen mit Rasenmäher, Balkenmäher oder Aufsitzmäher gibt es noch weitere Arbeitsschritte die zu einem perfekten Rasen notwendig sind. Beschränkt man die Rasenpflege lediglich auf das Rasenmähen, so kann es schnell passieren das Moos und Mulch sich zwischen den Grashalmen ansiedeln und so eine Art von Filzschicht entsteht. Diese Schicht saugt zum einen Wasser auf und schneidet zusätzlich die Sauerstoffzufuhr ab, was dem Rasen natürlich zusetzt.
An dieser Stelle kommen Arbeitsschritte wie das Vertikutieren, Düngen, Mulchen oder die Rasensaat in Spiel, um dem Rasen zu alter Stärke zu verhelfen.
Sollten der Rasen irreparable Schäden aufweisen, so werden Sie um eine neue Rasensaat nicht herum kommen. Allerdings gibt es alternative Möglichkeiten, wie den Rollrasen, um den eigenen Garten in kürzester Zeit wieder mit einem neuen grünen Gewand zu kleiden.
Vertikutieren
Der Vertikutiervorgang ist der entscheidende Schritt zu einem kräftigen, grünen Rasen. Hierbei werden mit einem Vertikutierer im Frühjahr Moose, abgestorbene Pflanzenteile, sowie Schnittgut entfernt, welche sich über das Jahr hinweg zwischen den Grashalmen festgesetzt haben.
Diese filzige Schicht wirkt wie ein Schwamm und saugt Wasser auf, welches für den Rasen notwendige Nährstoffe beinhaltet. Zusätzlich hemmt es den Stoffwechsel der Grünfläche, worunter diese sichtbar leidet.

Nach dem Vertikutieren gleicht die Rasenfläche meist einem Schlachtfeld, vor allem wenn lange nicht vertikutiert wurde. Seien Sie jedoch unbesorgt, denn der Rasen erholt sich schneller als Sie denken und dankt es Ihnen mit einem satten grünen Farbton.
Achten Sie bei einem automatischen Vertikutierer jedoch unbedingt darauf, das die Walze nicht zu tief eingestellt ist und somit tiefer in den Boden einschneidet als nötig. Auf diese Weise entfernen sie nämlich nicht nur die Filzschicht, sondern zerstören auch den Rasen selbst!

Rasentrimmer

Freitag, 23. Juli 2010

Der Trimmer ist im Grunde das Gleiche wie eine Motorsense (bzw. Freischneider), nur dass der Trimmer am Kopf statt einer Klinge einen Mähfaden aus Kunststoff (z. B. Nylon) hat. Der Mähfaden wird auf eine Spule (den Mähkopf) aufgewickelt und kann unterschiedliche Durchmesser haben. Viele Motorsensen sind auch auf Trimmer umrüstbar mit auswechselbarem Mähkopf.

Fadenmäher – Motorsensen (Rasentrimmer – Grastrimmer – Freischneider)

Wer mag sich heutzutage noch mit Sense, Sichel und Grasschere abplagen, gibt es doch Fadenmäher und Motorsensen, die als motorisierte hilfreiche Geister in Ergänzung zum Rasen- oder Balkenmäher bei der Grundstückspflege eingesetzt werden können.
Sie erleichtern das Bearbeiten von Bewuchs in schwierigem Gelände, an Rändern, in Ecken und Spalten oder üppigem und rauem Bestand, mit dem der Rasenmäher überfordert ist.
Dem Umgang mit den herkömmlichen Werkzeugen wie einer Sense wohnt ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential inne. Um Unfällen und Verletzungen mit den mechanisierten Varianten vorzubeugen, haben wir für Sie informatives und wissenswertes rund um diesen Themenkomplex bereitgestellt.
Funktionsprinzip

Das grundlegende Prinzip dieser Maschinen beruht auf rotierenden Schneidwerkzeugen, die mehr oder weniger frei geführt werden können.
Ausführungen
Die Geräte-Auswahl richtet sich nach den vorgesehenen Einsatzbedingungen; beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang unbedingt die Herstellerangaben.